Ithremor - Kinder des Mondes
... ist eine Saga, an der ich gerade schreibe. Ich habe 5 Bücher geplant, die da heißen sollen: Rose, Schwarzerle, Schwarzdorn, Weißdorn, Flieder. Mir gefällt die Theorie, dass jedem Menschen eine Pflanze zugeordnet ist. Mir selbst z.B. ist Schwarzdorn zugeordnet. Ich finde diese Theorie originell und verwende deswegen die Namen von Pflanzen für meine Bücher.
Im ersten Buch geht es um einen Dralon (Canide) namens Ecthelion. Er ist gerade Vater geworden und trifft bald darauf auf Flanglav - Menschen. Er berichtet dies seinem Dralorin (Anführer eines Rudels) und findet unter dem Ethalon aleb (Versammlungsplatz des Oberwaldrudels) heraus, dass er von der Mondin Anul dazu berufen wurde, das Labyrinth der Sterne zu errichten...
Prolog
Der Kontinent Ithremor wurde von den Göttern Anul und Los erschaffen. Der Legende nach war am Anfang der Zeit das Land nur Gebirge und Wald ohne jegliches Leben aus Fleisch und Blut. Deshalb schuf Anul die Dralon und die Slaela und Los die Flanglav. Die drei Völker lebten friedlich miteinander entwickelten eine Sprache, die alle Verstanden, die Laván Ovaríl.
Lange Zeit herrschte Frieden zwischen den drei Völkern, da jeder genug Platz zum Leben hatte. Doch die Population der Flanglav stieg immer weiter an, so dass sie immer enger auf einem Raum lebten. Die logische Folge davon war ein Krieg zwischen den Geschöpfen Los', bis ein Mensch namens Orlsnak den bisherigen Herrscher der Menschen stürzte und, im Jahre 2304 EE sich selbst die Krone aufsetzte.
Im Jahre 2305 EE gründete er "Die Befreier", welche einen Orden darstellten, der dazu benutzt wurde um Gegner seiner Herrschaft zu überzeugen und, gesetzt des Falls, dass dies nicht funktionierte, zu eliminieren. Doch nach kurzer Zeit fiel die Aufgabe der Überzeugung weg und Orlsnaks politische Antagonisten starben eines jähen unerklärlichen Todes oder erlitten schwere Unfälle, bei welchen sie ihre Leben verloren.
Neun Jahre gingen ins Land und Orslnak hatte es geschafft sich bei den meisten seiner Untertanen einzuschmeicheln. Er hielt also im Jahre 2314 EE eine Rede, in der damaligen Hauptstadt Navarun. "Warum, o Volk der Menschen, des höchsten Gottes Kinder, warum sollten wir, die wir doch die höchste Macht von allen unser Eigen nennen können, nämlich den Verstand, warum sollten wir uns auf so engem Platze pferchen lassen, wie wildes und ungezähmtes Getier, sich gegenseitig fressend? Wir haben uns all zulang aufgeführt wie Hunde, die, angestachelt durch Schrei und Stockschlag, sich im Ringe zerreißen! Ich frage euch, warum sollten wir nicht die minderen Leben unterdrücken? Stattdessen sollen wir sie ehren. Und was ist der Dank dafür? Sie reißen unsere Sprösse und vertreiben uns die Nahrung! Wir sollten sie zerquetschen wie Ungeziefer und sie uns unterwerfen bis sie, speichelleckend und flehend, uns zu Füßen liegen..." So redete er auf sein Volk ein und manipulierte es mit diesen Aussagen. Er hetzte die Menschen den "feindlichen Lebewesen" immer weiter auf und verbot die Laván Ovaril. Schließlich zog er mit seiner Armee von 5000 Mann nach Westen in das Tal Nan. Hier trafen die Heere der Menschen und der Caniden aufeinander. Am Ende der Schlacht hatte keiner von beiden Parteien gewonnen, sondern nur verloren.
Das war das Ende der Ersten Epoche. In der zweiten artete der Krieg weiter aus. Orlsnak hatte ursprünglich den Plan gehabt, die Caniden und Feliden mit einem Blitzangriff zu überrumpeln, jedoch waren die Dralon und die Slaela durch gute Kunde über das Vorhaben des Kaisers informiert und konnten ihm also in gleicher Zahl gegenüber treten. Nach einem Jahr, also im Jahre 1 der Zweiten Epoche, entbrannte ein Streit zwischen den Slaela und den Dralon: Wessen Religion war die wahre? Aus diesem Streit wuchs ein unvernünftiger Krieg.
Nun kämpfte jeder an zwei Fronten um sein Überleben und die Feindschaft zwischen Menschen, Caniden und Feliden baute sich immer weiter aus. Die Laván Ovaríl, die Wahre Sprache wurde vergessen, nur die Schamanen des Clans oder Rudels kannten sie noch und reichten ihr Wissen an ihre Nachfolger weiter. Nur wenige Menschen erlernten sie noch von ihren Ahnen und dann auch nur unter strengster Geheimhaltung, wodurch das Wissen um diese Sprache des Verbunds lückenhaft wurde. Der Krieg konnte nicht immer als Krieg bezeichnet werden, da oft mehrere Jahrhunderte lang keine Schlachten geschlagen wurden. Meisten sprach man nur von einem „Unfrieden“, welcher jedoch weiter anhielt, auch wenn offiziell Frieden war, und das nur, weil einige Herrscher der Flanglav es immer noch mit den falschen Ansichten des seit tausenden von Jahren verstorbenen Orlsnak hielten.
Nach der Schlacht im Jahre 3119 ZE verkündete der damalige Kaiser Apronud das Ende des zweiten und den Anfang des dritten Zeitalters. Fast 3000 Jahre Herrschte anscheinender Frieden zwischen den drei Völkern.
EE - Erstes Epoche
ZE - Zweite Epoche
Laván Ovaríl - Sprache des Verbunds
Slaela - Feliden
Dralon - Caniden
Flanglav - Menschen