Meine "kreativen Ergüsse"
Hier schreibe ich Geschichten rein, die ich geträumt habe, oder die mir einfach so eingefallen sind.
Story 1 (eingefallene Geschichte)
Athranil Tûr
Prolog
Wir schreiben das Jahr 2054. Die technische Entwicklung ist sehr weit voran geschritten: Flugzeugartige Autos fliegen durch die Luft, ganze Körperteile werden gedruckt und es gibt Kleidung, die ein Roboter ist*.
An einem Institut für Gentechnik, des Institute of Hightech-Genologie, wird nach einem Mittel gesucht, durch das der Mensch sich mit einem einzigen willen in ein Tier oder ein tierartiges Wesen verwandeln kann. Doch die Regierung hat veranlasst, die Forschungen einzustellen, so dass die IHG nur noch geheim arbeiten kann. Dies soll zum Anfang des Chaos füren.

Nach einiger Zeit bemerkte er einen Artikel, zu dem ein Bild von einer Fliege abgedruckt war. In großen Buchstaben stand daneben:
"Fliegen können gefährlich sein!!! Ha, das ich nicht lache. Was soll an Fliegen gefährlich sein. Ha!" und Oliver begann zu lachen.
"Na ma sehn was die so gefährlich machen soll.", sagte er immer noch mit einem amüsierten Grinsen auf dem Gesicht. Doch das war nicht von langer dauer.
"Mum!" Er lief die Treppe hinunter, in die Küche.
"Hier ließ das!"
"Was soll das?", fragte sie, während sie laß.
"Shit! Tschuldige den Ausdruck. Los schließ sofort alle Fenster!"
Der Grund für die Aufregung der Beiden war der Inhalt des Artikels:
"Mum, es wurde noch nichts davon geschrieben, dass wir gleich in Panik ausbrechen müssen. Es wird bestimmt noch einige Zeit dauern, bis diese Viehscher bei uns sind.
Ich werd nochmal etwas frische Luft schnappen, im Sommer ist es hier drin einfach zu heiß.", sagte Oliver. Seine Mutter holte Luft, als ob sie noch etwas sagen wollte, doch dann schaute sie nur mit einem Pass-auf-dich-auf-Blick ihren Sohn an.
"Hey! Du!", rief ein ziemlich dicker 18-Jähriger, der mit seiner "Truppe" unterwegs war, Oliver an.
"Was is?", antwortete dieser.
"Verschwinde hier, das is unser Revier!"
"Wow, das reimt sich sogar!" Das war sarkastich.
"Oh man, dich mach ich fertig."
"Komm doch! Aber nur mal so als hinweis: Dort drüben steht einer von der Polizei."
"Was kümmern mich de Bulln. Die ham eh nücht drof, genau so wie du, Hosenscheißer!" Damit ging der Fette auf Oliver los, dieser wich aus und sein gegner viel durch sein eigenes Gewicht promt auf die Fresse.
"Du solltest mal etwas abnehm.", stellte Oliver fest und wollte sich grade umdrehn, als er bemerkte, dass die Gang ihn eingekreist hatte.
"Och nee, ihr seit schon die zweite Gruppe, die heute auf mich los geht."
"Hast du schiss?", fragte ein langer, schlaksiger Kerl.
"Ehhm, nö."
"Wirst de aber gleich ham!" Oliver sah sich um. Er suchte nach einem Gegenstand, mit dem er den anderen im Vorteil liegen würde.Da erspäte er hinter sich ein Rohr. Sofort wirbelte er herum und giff es sich; er hielt es wie ein Schwert schlagbereit.
Nun gingen alle auf ihn los. Er duckte sich vor einem Fausthieb und schlug die Stange seinem Gegner mit voller wucht auf beide Schienbeine. Der Kerl fiel und verzog vor Schmerzen das Gesicht. Oliver drehte sich und schlug dem einem gegen die Schläfe und einem anderen brach er den zum Schutz erhobenem Arm. Der Schlaksige versetzte Oliver einen gut gezielten schlag in den Magen. Dieser lies sich auf die Knie fallen und tat so, als würde er keine Luft mehr bekommen (glücklicher Weise hatte er die Bauchmuskeln angespannt). Ein paar Sekunden blieb er dort knien, der Schlaksige höhnisch ginsend über ihm. Plötzlich stieß Oliver das Rohr dierekt auf das Brustbein seines Feindes, welcher daraufhin keuchend zusammenfiel.
Der Fette hatte sich wieder aufgerappelt und griff Oliver ein zweites Mal an und rannte mit der Brust gegen die Stange. Oliver sprang und drehte sich, wodurch das Fettlager aus dem Gleichgewicht kam und somit stürzte. Ein nicht zu heftiger Schlag auf den Kopf und er fiel in Ohnmacht.
Oliver warf das Rohr weg und ging weiter. Als er an einer Seitenstraße vorrüber ging, wurde er hinein gezogen.
Oliver riss sich sofort los und er wollte gerade zuschlagen, als er unterbrochen wurde.
"Nicht hauen, das sehr ungesund für den Kölpel des andelen. Wenn ich mich volstellen dalf: Ich bin Ning Bao. Ich bin Besitzer von die Laden dort." Damit zeigte er auf einen Laden, in dem chinesische Waffen und so weiter zum verkauf dargeboten wurden.
"Wie du heisen?" Oliver stutzte etwas, denn er hatte alles andere erwartet, aber keinen ladenbesitzenden Chinesen!
"Mein Name ist Oliver.", antwortete er.
"Ah, Aolívu, del Ölbaum.", sagte Ning.
"Ähm, wie bitte?"
"Ölbaum. Aolivu ist chinesisch Olivel und bedeuten Ölbaum."
'Ölbaum, aha.' "Warum haben sie mich hier rein gezogen?"
"Ich haben sehen, wie du kämpfst! Allelding du musst schnellel welden und ich mil sagen: Del gutel Schülel sein. So ich wollen dich flagen, ob ich dich untellichten." Verdutzt sah Oliver sein gegenüber an. Der Chinese wollte ihn unerrichten? Er hätte gern ja gesagt, aber leider hatten sie kein Geld für sowas.
"Tut mir leid, ich würd ja gern, aber ich kann sie nicht bezahlen." Da sagte Herr Bao stetig lächelnd:
"Oh, du nicht geben Geld dafül. Ich das mallen kostenlos!" Oliver war sehr überrascht.
"Das meinen sie doch nicht ernst?!"
"Doll, doll. Ich meinen elnst." Sofort willigte Oliver ein. Das war nicht zu fassen: Er bekam unterricht im kämpfen!
"Wann fangen wir an?"
"Walum nicht jetzt gleich?!" Ning führte seinen Schüler zu seinem Laden.
Als sie drinnen waren entdeckte Oliver mehrere Samurai und Ninjawaffen, aber auch Bücher über die Verschiedenen Kampfstile und ihre Entwicklung. Auch Judoka-Anzüge gab es.
"Sul dil eine Waffe aus, mit del du lelnen möchtest zu kämpfen." Oliver gehorchte und ging die Regale entlang, wärend er vom Chinesen beobachtet wurde. Plötzlich ging er einen Schritt zurück und nahm zwei Schwerter heraus. Das eine war schwarz und das andere weiß.
"Ich glaube ich lerne Schwertkampf mit zwei Schwertern.", sagte Oliver und betrachtete die beiden Waffen interessiert.
"Nun, dann lass uns beginnen. Folge mil." Damit führte Ning ihn in einen anderen Raum, der wie eine Sporthalle aussah.
"Walte hiel, ich welde mich nul umziehen." Wärend sein Lehrmeister weg war, sah Oliver sich um.
'Was meine Mutter wohl für ein Gesicht machen wird, wenn ich ihr sage, dass ich Schwertkampfunterricht nehme?', dachte er schelmisch und musste lächeln.
Als Ning wieder hereinkam hatte er ein Schwert in der Hand.
"So nun du mich angleifen!" Oliver tat, was er sagte.
Kapitel Zwei
Als er das weiße Schwert schwung parrierte Ning mit leichtigkeit den Hieb und trat Oliver weg, dieser verlor durch den Schub sein Gleichgewicht und fiel auf den Rücken. Bao ließ die Spitze seiner Klinge auf des Jungen Brust nieder und sprach:
"Du seien zu übelmütig!" So mahnte er Oliver, sich zu konzentrieren und nicht gleich von Anfang an mit voller Wucht auf seinen Gegner los zu gehen.
Sie übten noch eine ganze Weile und als sie endlich aufhürten, schnappte Oliver nach Luft. Der Schweiß rann ihm vom KJörper und seine Kleidung war total durchnässt. Sie hatten nicht eine Minute Pause gemacht und der Teen hatte schon ziemlich viele blaue Flecken. Ning, der nicht ein bisschen erschöpft war sagte:
"Ich glaube wil hölen fül heute auf. Das nächste mal wäre molgen, dann fangen wil ganz unten an: Beim Meditielen."
Nach einiger Zeit war die Nacht hereingebrochen. Oliver entdeckte hundert Meter vor sich die Gang, die er heute als zweites vertig gemacht hatte. Als der fett Anführer und seine Kumpane ihn erblickten stürmten sie direkt auf ihn zu. Sie glaubten wohl, bei Nacht hätte er keine Chance. Als sie ihn umzingelt hatten, merkte Oliver, dass sie mehr geworden waren.
"Habt ihr immer noch nicht genug?", fragte er spöttich und herausfordernd.
"Halt die Fresse!", keifte ihn ein anderer an, " Jetzt machen wir dich fertig!" Sie zogen den Kreis immer enger. Plötzlich zog Oliver seine beiden Schwerter. Er sah in die Runde und sagte drohend:
"Kommt doch!" Aber statt näher zu treten, wichen sie zurück.
"Scheiße! Der hat Messer!", fluchten sie. Oliver trat vorund hielt die eine Klinge unter das Doppelkinn des "Breitgebauten". Dieser wollte zurückweichen, besann sich jedoch eines Besseren und blieb zitternd an Ort und Stelle stehen.
"Verschwindet und lasst mich in Ruhe, dann wird euch nichts passieren!" Die Antwort des Fetten war ein gezichtes "Ja." Die ergriff die Flucht.
Oliver schaute den Flüchtenden nach, bis sie in eine Seitenstraße einbogen. Ich freu mich schon auf das Gesicht, das meine Mutter.... Shit! Jetzt rannte er was das Zeug hielt. Seine Mutter machte sich bestimmt schon Sorgen und sie hatte schon so genug Kummer.
Als er ins Haus trat, saß seine Mutter besorgt am Küchentisch. Sie bemerkte Olivers Auftauchen, sprang auf und umarmte ihren Sohn. Dieser löste sich vorsichtig aus der Umarmung.
"Tut mir leid, Mum. Ich war beschäfftigt und hab nicht gemerkt, wie die Zeit vergeht."
"Wo warst du nur, Junge?", fragte sie mit zitternder Stimme. Ihr blick viel auf die beiden Schwerter.
"Wo hast du denn die her?!", rief sie mit schlimmer Vorahnung, "Doch nicht etwa...?"
"Nein! Ich hab sie nicht geklaut, sondern von meinem Lehrer geschenkt bekommen. Ich nehm jetzt nämlich Unterrich im Kämpfen.", sagte er und fügte noch hinzu:
"Und das macht er Kostenlos!", weil er den misstrauig-fragenden Blick seiner Mutter aufgefangen hatte.
"Wer ist Er?"
"Er ist ein Chinese und heißt Ning Bao." Eneitsira setzte sich hin und sah etwas verwirrt aus.
"Du kannst jetzt erst einmal hoch auf dein Zimmer. Ich ruf dich, wenns Essen gibt." Oliver nickte. Er hatte immer noch Schuldgefühle, seine Mutter unnötiger Weise aufgeregt zu haben. Der Junge nahm die zwei Schwerter vom Gürtel und setzte sich auf's Bett. Er betrachtete die beiden Katana intensievst, denn er hatte ein leises Aufleuchten in seines Meisters Augen gesehen. Sie sahen anders aus, als er sich ein normales Schwert vorgestellt hatte. Sie sahen so modern aus. Oliver sah hoch zur Decke des Raumes und fügte unbewusst beide Schäffte der Schwerter zusammen. Klick! Er sah auf seine Waffen und bemerkte, das sie in einander verschmolzen waren. Er hatte sie nicht aus den Scheiden genommen und bekam sie nun auch nicht ab. An ihren Enden stachen Klingen, mit je einer Länge von mindestens vierzig Zentimetern. Er kam aus dem Staunen nicht mehr heraus; seine Hände zitterten vor Aufregung und seineAugen waren riesig. Oliver stand auf und wog die "Doppelklinge" in den Händen: Sie war leicht, genau wie die Schwerter selbst. Er drehte sie, hohlte aus, wante sich um und stach auf seinen imagineren Feind ein.
"Wow.", hauchte er.
"Essen ist fertig!!", schallte es von unten herauf.
"Komme!!", war die Antwort. Es gab Erbsensuppe. Sie hatten nicht genug Geld um sich etwas anderes zu kaufen, als Konserven.
http://img111.imageshack.us/img111/3369/doppelklingehk3.jpg
Kapitel drei
Sinac Surid, so nannte sichein in einen schwarzen Mantel gehüllter junger Mann von einundzwanzig Jahren. Seine Hände waren schwarz behart und er trug eine Kapuze. Sein Beruf: Auftragskiller. Nicht dass man denkt, dies sei illegal, es war nur verboten, doch da es zu viele dieser Sorte gab hatte es die DSKP - Die Deutsche Staats Kriminalpolizei entspricht in etwa dem FBI - aufgegeben, nach den Tätern zu fahnden. Niemand wusste, warum er sich so genannt hatte, außer er selbst. Sinac hatte einige seltsame Dinge an sich. Allein die twei Schwerter, die er trug: Ein Samuraischwert - keine Katana! - mit roter Kordel und ein schweres Breitschwert, dass auch etwas fantastisch aussah. Außerdem kam aus seiner Kehle ein tiefes grollendes Knurren, wenn er wütend war und ein leises animalisches Winseln, wenn er schwer verwundet war. Auch rührten sich ständig unter seiner Kapuze zwei Punkte hin und her. Doch trotz Allem, oder gerade deswegen galt er als der Beste in seinem Gebiet.
Eines tages bekam er einen Anruf auf seinem Handy und es stellte sich heraus, dass er bald wieder an die Arbeit gehen konnte. Es verfügte über eine Abhörsichere und nicht zurückzuverfolgende Leitung und somit wurde er nicht eine einziges mal auch beinahe verhaftet. Der Kunde hatte mit einem leichten chinesischen Slang darum gebeten, dass Sinac ihn umbringt und zwar nächsten Donnerstag um 14:00 Uhr. Nun steckte Sinac seine Zwillingsrevolver in den Gürtel. Die Geschosse waren mit ein paar Milligramm Antimaterie gefüllt und er würde sie deshalb nur im äußersten Notfall verwenden, ansonsten benutzte er ohnehin seine Klingen.
Sinac lebte in einem kleinen Gut, das er selbst errichtet hatte, in China.
Dieses Land hatte vor einiger Zeit einen Krieg gefochten und ist bis an die Grenzen Polens gekommen und war nun in Protektorate unterteilt, die die Namen der ehemaligen Staaten trugen. Sinac wohnte im früheren Bulgarien und war nun mit seinem Nelvinnas Theryn, ein verbotenes Multifahrzeig, unterwegs nach Berlin.
Sein Flug war ohne Probleme verlaufen und er landete um 13:30 Uhr am Donnerstag auf dem verabredeten Haus. Sinac hatte genaue Anweisungen über das Tötungsverfahren. Er sollte noch etwas leben und erst circa fünfzehn Minuten später sterben und es sollte eine Explosion geben. Das hatte ihn überrascht denn bis jetzt wollten alle die "Sterbehilfe" von ihm beanspruchten einen kurzen und schmerzlosen Tod.
Er brachte geschickt und ohne gesehen zu werden die Antimateriebehälter am Haus an, dann ging er in den Laden und Nahm von seinem Kunden das Geld entgegen. Er bekam 6057 Raha(5057 €).
"Bitte entledigen sie sich nun ihrer Oberkleider. Ich nehme an, sie wissen, was jetzt passiert?", sagte Sinac Surid zu dem Mann chinesischen Blutes, dessen schmaler Oberlippenbart im rechten Winkel zum Kinn hinunter verlief.
"Ja", sagte dieser und zog sein Gewand, das den Oberkörper bedeckte aus. Sinac hinterließ immer sein Markenzeichen.
Oliver sah vor sich schon das Haus, welches er so oft er konnte besuchte, um Unterricht im Schwertkampf zu nehmen, als die oberen Etagen plötzlich explodierten und er für einige Minuten geblendet wurde.
Schreckensbleich sah Oliver auf den Leichnam seines Lehrers, auf dessen Brust sich Buchstaben, so vermutete er, befanden, eingebrant in den Leib des Toten.
Als er wieder einigermaßen sehen konnte, war Oliver zu dem Trümmerhaufen gerannt, der jetzt anstelle des Hauses dort lag. Nur noch das Erdgeschoss stand. Er lief hinein und entdeckte sofort Ning Bao in einem Stuhl sitzen. Die Arme hingen schlaff herab und die Haut hatte einen kranken Grauton angenommen, der Oberkörper war entblößt und der Bauch und der Boden darunter waren mit Blut bedeckt. Baos Namen rufend, war Oliver zu dem Sterbenden gestolpert. Zitternd und mit weit aufgerissenen Augen starrte er seinen Meister an,unfähig auch nur einen laut hervor zu bringen. Dann viel er in Ohnmacht. Das war einfach zu viel Schrecken auf einmal.
Man hatte sie nach einer weile gefunden und Oliver ins Krankenhaus gebracht, wo er schließlich wieder erwachte. Seine Mutter saß neben ihm und schlief. Nach einer Weile erschien ein Artzt und wegte sie und erklärte, dass ihr Sohn zum Bestätigen der Identität des Verstorbenen und zur Befragung auf die hiesige Polizeistation gebracht werden sollte. Auf die Frage ob es wirklich nötig sei, nickte er nur. So brachten sie ihn zur Polizei. Die Ereignisse hatten ihn abgestumpft, als natürliche Schutzreaktion, um nicht den Verstand zu verlieren.
Er wurde in einen vakuumverschlossenen Raum gebracht und an einen Tisch geführt auf dem ein zerbeultes, weißes Neoprentuch lag. Es wurde zurück geschlagen und der Kopf und die Brust Ning Baos wurden sichtbar. Oliver nickte. Danach wurden sie in einen Wartesaal geführt, wo ihnen Gebäck und etwas Zutrinken angeboten wurde. Oliver lehnte ab und starrte gedankenlos ins Leere. Fast eine Stunde mussten sie warten, bis Oliver in den Verhörraum geschafft wurde. Seine Mutter ermahnte ihn, immer die Wahrheit zu sagen. Was anderes habe ich nicht vor.
Er trat in den Raum und wurde steif gegrüßt.
"Bitte setzten sie sich." Dies war im Tonfall eines Befehls. Oliver gehorchte und setzte sich.
"Legen sie bitte ihre Hand auf diesen Scanner." Auch das tat er.
"Danke, sie können die Hand jetzt wieder runter nehmen." Der Polizist lächelte höflich und seine zwei silbernen Sterne prangten auf seinen Schultern.
"So nun erzählen sie mal. Was ist dort passiert?" Oliver viel es nicht leicht zu antworten, weil ihm der Schock noch immer in den Gliedern saß und sein Gehirn nur schleppend arbeitete. Der Oberkommissar bemerkte seine Verwirrung und stellte einzelne Fragen: Warum er dort war, wie spät es war, wie er Herrn Bao vorgefunden hatte und so weiter, bis Oliver alles erzählt hatte. Schließlich legte der POK (Polizeioberkommissar) ein Bild des Brandmals auf der Brust des Opfers vor Oliver hin.
"Was bedeutet das?" Das hatte sich Oliver schon selbst gefragt.
"Keine Ahnung."
"Sind sie sicher?" Oliver sah auf das Photo und seine Lippen formten die Buchstaben, die er zu entziffern versuchte lautlos las er das Wort. Noch einmal, um sicher zu gehen.
"Hier sehen sie!" Er drehte das Blatt zum Polizisten.
"Das hier ist ein S, I, N, A und ein..." An dieser Stelle stutzte er. War das Möglich?
"Was ist, warum stocken sie?"
"Sinac Surid."
"Wie bitte?"
"Dieses Wort kann man auch uf dem Kopf lesen, wo es Surid bedeutet!"
"Was?" Verblüfft drehte der Polizist das Blatt und starrte darauf.
"Danke für ihre Hilfe, sie können jetzt gehen." Sagte er zu Oliver, welcher erleichtert aufstand und zu seiner Mutter ging.
Auf dem Nachhauseweg viel ihm etwas auf. Er war mit einer Sachlichkeit ranngegange, die er jetzt eigentlich nicht hätte haben sollen!
Am nächsten Tag ging er nachdenkend durch die Straßen. Plötzlich spürte er einen Stechenden Schmerz in der Brust und sah auf. Der Fette anführer der Gang, die ihn zweimal überfallen hatte, stand mit einer Halbautomatik auf Oliver grichtet da und schoß ein zweites mal und rannte weg. Oliver umfing Schwärze und er dachte nur noch Warum. Dann starb er.
Achtung!
Diese Geschichte wird in nicht in absehbarer Zeit wieder aktualisiert, da ich an meinen Büchern arbeite, und somit zu wenig Zeit zur verfügung habe.
FLIEGEN KÖNNEN GEFÄHRLICH SEIN!!!
Leipzig. Vor drei Tagen ist bei Leipzig ein Gebäude des IHG detoniert. Der Leiter der IHG gestand gestern vor Gericht, dass das Institut heimlich das Programm "Morph" weitergeführt hat und dabei eine Art Reaktor explodiert ist. Dabei wurden die Viren auf dem Gelände verstreut. Bald war der Platz fast vollständig schwarz. Die Ursache: Fliegen! Abermillionen von Fliegen! Einige von ihnen konnten eingefangen und illiminiert werden. Untersuchungen haben ergeben, dass die Fliegen den Viren als Überträger dienen! "Wir müssen sowas wie einen Schutzwall gegen die Fliegen errichten. Ich hoffe, dass wir von Biologen sowie Genologen unterstützt werden." sagt Gesundheitsminister Jacob Tod.
Story 2 (geträumt, Namen sind frei erfunden)
Insel unter dem Meer
Die
"Forsale" war ein Luxusdampfer erster Klasse. Sie war eines der Größten
Schiffe der Welt mit ihren 301,97 m Länge und den 38,55 m Breite. Sie
hatte einen Tiefgang von ca. 12 m und sie hatte Platz für 2600
Passagiere.
Wer hätte gedacht, dass ich einmal hätte auf
ihr Mitfahren dürfen, und das nicht als Arbeitskraft, sondern als
Passagier! Ich ganz sicherlich nicht! Ich hatte in einer Phase der
Trunkenheit 10'000 € auf irgend eine Aktie investiert, bei welcher die
Kurven erbärmlich weit unten lagen. Und plötzlich, ich wollte ein wenig
Geld für einen Einkauf von meinem Konto abheben, da sah ich auf meinem
Kontostand eine viel zu hohe Zahl. Ich fragte sogar eine
Bankangestellte, ob das nicht ein Fehler war, doch sie bestätigte mir
meine Befürchtung, dass ich jetzt tatsächlich ein Vermögen über 3 Mio €
hatte. Ich hatte zwar gewusst, dass Aktien einträglich sein können,
aber ich hätte nie gedacht, dass sie so viel einbringen! Bald darauf
hab ich ein angebot zu einer Reise um die welt auf der Forsale bekommen
und natürlich überglücklich angenommen (auch wenn ich mich gefragt
habe, woher die meine Adresse hatten).
Diese ganze Reise kostet mich fast 20'000 Euro.
Richtig
angefangen hat diese Geschichte, als ich im Hafen von Calais darauf
gewartet habe auf das Schiff gehen zu dürfen, denn dort lernte ich
Lukas Schürling kennen. Lukas Schürling ist ein relativ unbekannter
Multimilionär, der sich vor kurzem von seiner Frau scheiden ließ, weil
diese ihn betrogen hatte - um Geld, wie auch in hinblick aufs Bett. Nun
wollte er einfach nur noch fort von seinen Erinnerungen der
Enttäuschung und sich etwas Urlaub vom Leben gönnen. Denn er hatte das
Geld zwar geerbt, aber er hatte die Arbeit trotz allem nicht geschäut
und so sein "Erbkapital" verdoppelt. Was genau er gamacht hat, hat er
mir nie gesagt.
Jedenfalls freundete ich mich mit ihm sehr
schnell an und er erklärte mir, wie ich mich in Gesellschaft von
reichen Leuten zu verhalten habe, denn er hatte auf den ersten Blick
erkannt, dass ich ein Neuling auf diesem Gebiet war.
Fortsetzung folgt
© by Oliver F.